Goldene Regeln
1. Roh, roh und nochmals roh!
Sowohl Fleisch, als auch das meiste Gemüse, Obst und Knochen werden weder erwärmt, gekocht, gebraten, in der Mikrowelle erhitzt oder sonstwas - roh und frisch füttern, damit auch die Vitamine und wichtigen Nährstoffe, die bei höheren Temperaturen denaturieren würden, erhalten bleiben.
Gekochte Knochen können gefährlich werden, da die Kalziumstrukturen durch das Kochen die Substanz verändern und fast unverdaulich und splitternd werden - also roh, roh, roh und nochmals roh! Je jünger das Schlachttier, desto weicher und leichter verdaulich die Knochen.
2. Mahlzeiten trennen
Hier gibt es sicherlich wieder viele geteilte Meinungen, doch hat es sich erfahrungsgemäß bei vielen Hunden als das Beste herausgestellt, wenn man die unterschiedliche Verdauungszeit der einzelnen Nahrungsmittel beachtet.
Unsere Hunde bekommen Fleisch und Gemüse zusammenvermengt, allerdings Fleisch und Getreide getrennt. Gemüse und rohes Fleisch werden verhältnismäßig zügig verdaut, Getreide und Knochensubstanz brauchen etwas länger - daher die Trennung!
3. Gemüse und Obst pürieren
Ganz wichtig: Da der Verdauungstrakt des Hundes mit Zellulose, also den Zellwänden von Obst und Gemüse, nichts anfangen kann, sollte man die Lebensmittel kleinstmöglich pürieren, am besten im Mixer oder mit dem Pürierstab.
Die durchbrochene Zellulose wird nun für den Hundemagen verdaulich und mit einem Schuss Öl im Gemüse/Obstbrei können die guten (fettlöslichen) Vitamine aufgenommen und dem Organismus zur Verfügung gestellt werden.
Je kleiner püriert, desto besser für unseren Vierbeiner verwertbar.
Sie werden schon nach kürzester Zeit merken: BARF ist eine artgerechte und gesunde Ernährung für den Hund - Erfolge in Aufzucht und Erhaltung geben dieser Fütterung Recht!


